NEWS · 27 Aug 2026

UEFA verfolgt strafrechtliche Ermittlungen gegen Infantino wegen geplanten Verkauf von WM-Anteilen

Die UEFA hat angekündigt, strafrechtliche Schritte gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino einzuleiten, weil er ein geplantes Vorgehen zum Verkauf von Anteilen an der FIFA-Weltmeisterschaft abgelehnt hat. Der Fall wirft Fragen zur Kontrolle der WM-Rechte auf und könnte weitreichende Folgen für die FIFA-Politik haben.

Die UEFA hat offiziell angekündigt, strafrechtliche Ermittlungen gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino einzuleiten. Der Grund dafür ist ein geplantes Vorgehen, bei dem Anteile an der FIFA-Weltmeisterschaft verkauft werden sollten, das letztlich abgelehnt wurde.

Die geplanten Verkäufe sollten laut UEFA einen erheblichen Teil der Einnahmen aus der WM betreffen. Durch die Ablehnung des Vorhabens hat Infantino die Kontrolle über die WM-Rechte weiter festgehalten, was von der UEFA als potenziell rechtswidrig bewertet wird.

Für Fans bedeutet dies, dass die Transparenz und die Art der Einnahmenverteilung der Weltmeisterschaft in Frage gestellt werden. Die Entscheidung, die Verkaufspläne zurückzuziehen, könnte die finanzielle Stabilität und die Zukunft der WM beeinflussen.

Die UEFA hat die Ermittlungen an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden übergeben. Ein Verfahren wird nun vor einem Gericht stattfinden, das prüfen soll, ob Infantino gegen geltende Gesetze verstoßen hat.

Ein möglicher Ausgang des Verfahrens könnte die Schließung des Verkaufsprojekts sowie Sanktionen gegen Infantino und die FIFA zur Folge haben. Die FIFA selbst wird sich in den kommenden Wochen zu den Vorwürfen äußern.

Die Entscheidung der UEFA, strafrechtliche Schritte einzuleiten, signalisiert eine stärkere Kontrolle der europäischen Fußballverbände über die FIFA. Für die Zukunft der Weltmeisterschaft könnten neue Regelungen entstehen, die die Verteilung von WM-Rechten transparenter gestalten.